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Backgammon-Strategien

von A. Beckman Um beim backgammon zu gewinnen, brauchen Sie Glück – das wird Ihnen jeder Spieler bestätigen. Allerdings können Sie Ihre Chancen mit der richtigen Strategie beträchtlich verbessern.

Diese Strategie müssen Sie frühzeitig wählen, also zwischen dem ersten und dem dritten Wurf, da Sie den für die betreffende Würfelkombination bestehen Zug machen müssen. Es gibt eine Reihe von Grundstrategien, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat. Ich habe mich für zwei Hauptstrategien entschieden:

Die Sprintstrategie
Bei dieser Strategie springen Sie mit Ihrem Steinen so schnell wie möglich ins Heimfeld (1), ohne sich groß um die Verteilung der Blöcke (2) auf dem Brett zu kümmern. Zuerst ziehen Sie mit den hinteren Steinen und überspringen dann nach und nach die vorderen, ohne den Block (2) zu verstärken. Diese Strategie ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie zuerst 6*6 oder 4*4 würfeln, da Sie in diesem Fall die hinteren Steine ohne unnötiges Risiko bewegen können. Natürlich können Sie diese Strategie auch bei anderen Augenzahlen anwenden. Achten Sie jedoch immer darauf, dass Sie Ihr Gegner möglichst wenig Möglichkeiten hat, Sie zu schlagen (lassen Sie höchstens ein oder zwei Steine ungedeckt). Der Vorteil dieser Strategie besteht darin, dass Sie die Steine Ihres Gegners überspringen können, während er noch mit dem Aufbau von Blöcken beschäftigt ist. Dann bleibt ihm keine Zeit mehr zum Aufholen und Sie haben gute Gewinnchancen. Die Gefahr besteht dabei darin, dass Sie geschlagen werden können und dann im gegnerischen Block festsitzen. Außerdem bleiben dabei eventuell einzelne Steine stehen, und Sie können durch gegnerische Blöcke vollkommen gesperrt werden.


Die Festungsstrategie
Bei dieser Strategie bauen Sie einen starken Block oder eine Reihe von Blöcken auf, um Ihren Gegner zu fangen oder festzunageln. Dadurch können Sie sich auf dem übrigen Brett frei bewegen. Wenn Sie sechs Blöcke in Folge aufbauen, kann Ihr Gegner diese nicht überwinden und Sie können solange machen, was Sie möchten, bis Sie den Weg freiräumen müssen. Diese Strategie bietet sich an, wenn Sie 1*3, 1*6 oder 1*1 würfeln. Im Idealfall schließen Sie die ersten sechs Stellen Ihres Blocks, während Ihr Gegner ein oder mehr Steine auf der Bar hat (3). Dadurch haben Sie bessere Chancen, Ihren Gegner bewegungsunfähig zu machen. Wenn Sie jedoch keinen gegnerischen Stein schlagen können, hat diese Strategie den Nachteil, dass Sie viel Zeit mit dem Aufbau von Blöcken verschwenden und dann einem Gegner hinterhereilen müssen, der Ihre Steine bereits übersprungen hat. Möglicherweise hat der Gegner, solange er hinter Ihrem Block festsaß, selbst einen Block aufgebaut. Wenn Sie nun Ihren Block öffnen müssen und einer Ihrer Steine geschlagen wird, sind Sie in derselben Situation wie zuvor Ihr Gegner. This means that you will be stuck in his block1. Avoiding this situation means that you must carefully consider the probability of being exposed later and move your checkers accordingly, soon after you undo your set of blocks.

Natürlich gibt es verschiedene Kombinationen aus diesen beiden Strategien. Am klügsten ist es, die Strategie des Gegners zu verstehen und das eigene Spiel darauf auszurichten. Wenn Ihr Gegner einen Sprint versuchen, müssen Sie jede Gelegenheit zum Schlagen nutzen und zugleich seine Fluchtroute blockieren. Und wenn er Sie mit Blöcken aufzuhalten versucht, müssen Sie dafür sorgen, dass Sie schnell abziehen, ohne dass einer Ihrer Steine geschlagen werden kann. Gleichzeitig müssen Sie versuchen, den Gegner in Ihren eigenen Blöcken zu fangen.

    1: Die Stelle auf dem Brett, an die Sie mit Ihren Steinen ziehen möchten.
    2: Zwei oder mehr Steine, die auf derselben Spitze sitzen und somit nicht geschlagen werden können.
    3: Geschlagene Steine sitzen auf der Bar, bis sie wieder auf das Brett eingespielt werden.
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