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Empfohlene Backgammon Moves

von R. Sade Alles eine Frage der richtigen Position

Wie oft haben Sie schon den Würfel für Ihr mangelndes Spielglück verantwortlich gemacht? Damit es nicht soweit kommt, muss man sich klarmachen, dass backgammon nicht auf Glück beruht, sondern auf der Fähigkeit des Spielers, Schritt für Schritt eine Strategie zu entwickeln.

Instinktiv möchte jeder Spieler möglichst viele Spitzen besetzen, damit möglichst wenige Steine ungedeckt sind. Im Prinzip ist das zwar nicht falsch, man sollte sich jedoch nicht darauf versteigen. Wenn Sie viele Spitzen besetzen und diesen Spitzen immer weitere Steine hinzufügen, um nicht geschlagen zu werden, berauben Sie sich selbst vieler Möglichkeiten, das eigentliche Ziel zu erreichen: Ihre Steine vor dem Gegner vom Brett zu spielen.

Daher sollten Sie sich nicht nur auf das Besetzen von Spitzen konzentrieren, sondern darauf, sich neue Möglichkeiten zu eröffnen. Häufig geben Ihnen einzeln stehende Steine die Chance, wichtige Spitzen in Ihrem Heimfeld zu besetzen, wodurch sich mehr Möglichkeiten ergeben, die Steine des Gegners zu schlagen. Das klassische Beispiel dafür ist der Eröffnungszug mit 3-2 oder 1-4, der traditionell meist mit 12-17 gespielt wird. Mittlerweile ist jedoch klar, dass dieser Zug zwar einen Schlag verhindert, aber die Möglichkeiten für die Folgezüge erheblich einschränkt.

Im Allgemeinen ist es durchaus sinnvoll, in der frühen Spielphase einzelne Steine stehen zu lassen, die Sie dann im weiteren Spielverlauf zu Ihrem Vorteil nutzen können. Zu Spielbeginn hat der Gegner noch keine wichtigen Spitzen eingenommen und sein Heimfeld ist ungeschützt. Daher können Sie geschlagene Steine relativ mühelos einspielen und Ihre einzelnen Steine nutzen, um selbst wichtige Spitzen zu besetzen.

Denken Sie daran, dass nicht der Würfel das Spielergebnis bestimmt. Die Möglichkeiten, die Sie selbst schaffen, sind die Grundlage dafür, dass Sie bei verschiedenen Zahlenkombinationen zwischen einer Vielzahl guter Züge wählen können.

Sie müssen das mit einzelnen Steinen verbundene Risiko gegen die Möglichkeit, wichtige Spitzen zu besetzen, abwägen. Wenn Sie das können, haben Sie im Spiel wesentlich mehr Sicherheit. Wenn Ihr Gegner sieht, mit welchem Selbstvertrauen und welcher Strategie Sie ziehen, wird er weniger Risiken eingehen und damit seine eigenen Möglichkeiten beschränken. Sobald Ihr Gegner erkennt, dass Sie wiederholt Risiken eingehen, mehr Steine einzeln stehen lassen, mehr Steine schlagen und wichtige Spitzen besetzen, wird er konservativer spielen und sich dadurch selbst bremsen.

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