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Backgammon Häufige Fehler

von B. Needham Ich spiele nun seit über zwanzig Jahren Backgammon. Dabei sind mir einige Fehler aufgefallen, die sehr oft gemacht werden und auf die ich hier kurz eingehen möchte. Meiner Meinung nach besteht der häufigste Fehler darin, dass die Steine zu früh zu weit nach vorne gezogen werden und damit im Spiel praktisch keine Rolle mehr spielen. Sehen wir ein Beispiel an: Sie würfeln 6 und 4 und besetzen Spitze 2. Meist ist das ein Fehler, denn Sie gewinnen zwar eine wertvolle Spitze im eigenen Heimfeld, aber zu einem hohen Preis. Sie verschieben die Probleme nur auf später, beschränken Ihre Handlungsmöglichkeiten bei einem schlechten Wurf und erleichtern es Ihrem Gegner, über Ihren Kopf hinweg Steine von der Bar einzuspielen.

Ein weiterer Fehler ist ein zu sicherheitsorientiertes Spiel. Sie müssen um strategisch wichtige Spitzen kämpfen und kalkulierte Risiken eingehen. Denn wie jeder weiß, ist es fast unmöglich, nicht hin und wieder irgendwo einen einzelnen Stein stehen zu lassen. Und es ist besser, für ein lohnendes Ziel kleine Risiken einzugehen, als alles auf später zu verschieben und auf das Glück zu hoffen. Eine Spitze, die Sie unbedingt besetzen sollten, ist die Barspitze, damit Ihr Gegner nicht mit einer 6 entkommen kann. Die allerwichtigsten Spitzen sind jedoch die Fünfer in Ihrem und dem gegnerischen Innenfeld. Wenn Sie diese Spitzen besetzen, kontrollieren Sie in der Regel das Spiel und können Ihrem Gegner das Ziehen sehr schwer machen. Denn Sie wissen immer, dass Sie selbst dann, wenn Sie geschlagen werden, einen sicheren Hafen haben, von dem aus Sie operieren können. Deshalb sollten Sie diese Spitzen unbedingt einnehmen und Ihren Gegner davon fernhalten. Dadurch brauchen Sie sich auch keine Sorgen mehr darum zu machen, dass Sie eingesperrt werden könnten. Wenn Sie einen Stein verlieren, machen Sie ihn durch einen anderen wett.

Immer wieder fällt mir auf, dass Spieler einen sicheren Anker zu früh verlassen, wenn der Gegner drei oder mehr Spitzen im Heimfeld besetzt hat. Häufig führt dies nur dazu, dass sie beide Steine verlieren, auf der Bar festsitzen und nur noch hilflos zusehen können, wie der Gegner aus einer gefährlichen Situation entkommt. Im Allgemeinen ist es sinnvoller, den Anker so lange wie möglich beizubehalten und lieber an einer anderen Stelle ein Risiko einzugehen, selbst wenn dadurch ein Stein einzeln stehen bleibt. Wenn Sie im Rennen weit zurückliegen, sollten Sie sich keine unnötigen Sorgen machen, wenn Sie einen weiteren Stein verlieren. Denn manchmal genügt schon ein einziger guter Schlag, um das Glück zu wenden.

Backgammon doppelt getroffen

Und noch ein Tipp: Wenn möglich, sollten Sie Ihren Gegner immer zweimal schlagen. Schließlich ist nicht gesagt, dass der Gegner zurückschlägt, und wenn er einen schlechten Wurf macht, ist Ihnen ein enormer Vorteil sicher. Dann können Sie sich in eine starke Position manövrieren und den Gegner für mehrere Runden, vielleicht sogar für das ganze Spiel ausbremsen.

Insgesamt gilt also: Denken Sie voraus, überlegen Sie, wie sich das Spiel wahrscheinlich weiter entwickeln wird, spielen Sie aggressiv und sorgen Sie frühzeitig dafür, dass gegen Spielende keine Problemsituationen eintreten können. Vor allem aber: Viel Glück! Denn Glück brauchen wir alle. Wenn Sie also Glück haben und gut spielen, werden Sie viel öfter gewinnen als verlieren.
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